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Soundsteuerung aus Audiosignal auslesen

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Freddy2287:
Die Autoendstufe liefert bis zu 15 Watt Dauerleistung pro Kanal - und zur ansteuerung der Schaltung könnten beide Kanäle auch noch gebündelt werden - sollte das nicht reichen?

Ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich nicht das Fachwissen habe mir so eine Schaltung zu erstellen - könntest du mir nicht nen Schaltplan erstellen, wo man dann je nach Transistor die Widerstände dimensionieren muss? Oder brauchen unterschiedliche Transistoren auch unterschiedliche Schaltungen?

el-haber:
Hi,
als Anhang eine Schaltung für den N-MOS-Transistor.
Bei bipolar-Transistoren fällt das ganze wieder anders aus.

Der Widerstand 1 und der Kondensator 1 bestimmen das Frequenzverhalten.
Die Ausgangsleistung ist hier übrigends völlige Nebensache!!!.
Es zählt einzig die Impedanz des Integrators (Diode, R1, C1).
Der C2 dient zur entkopplung einer eventuellen Brückenendstufe, bei der der Lautsprecher nicht nach Masse angeschlossen ist.

R2 und R3 stellen das 'durchgriffsverhalten' der Stromsteuerung ein.

CU
Stef

Freddy2287:
Ah das hilft mir schonmal sehr weiter! Danke!

Welchen Transistor kann ich den beispielsweise verwenden? Und wie viel Last kann ich damit steuern?

Also werden die Geräte praktisch gegen Masse geregelt!?

Wie ändert sich denn das Frequenzverhalten bei Änderung der Werte von R1 und C1? (C2 kann ich ja weglassen, wenn die Endstufe nicht im Brückenbetrieb läuft!)
Und was genau heißt in dem Fall "Durchgriffsverhalten"? :)

Gott.. wieder nur tausende Fragen! :)

el-haber:
Hi,
 das letzte zuerst:
Durchgriff bedeutet, wie eine Spannungsänderung der Ansteuerung (Ladekondensator C1) sich auf den Strom im Verbraucher auswirkt. Also auf den Strom Durchgreift. Der Ausdruck kommt aus der Röhrentechnikt, wird aber bei MOS-Fet auch verwendet, da hier ebenso eine Spannungs-Strom-Steuerung stattfindet.

Als Transistor kannst Du den BUZ11 verwenden, der bis 20A kann, da er aber ca. die Hälfte der Leistung in Wärme verwandeln wird, mußt Du Ihn kühlen. Berechnung: bei 10A Laststrom und 6V mittlere Spannung ergeben sich 60W - das bedeutet, daß Du einen Kühlkörper mit mindestens 2W/k dranschrauben mußt. (ca. 10cmx10cm und Finger mit 5cm hinten dran).

Alternative wäre eine PWM-Regelung, bei der der Transistor ganz eingeschalten wird, und dann nach einer durch die Spannung einstellbaren Zeit wieder ausschaltet. Das ganze dann so schnell, daß die Trägheit des Verbrauchers keine Schaltblinker erkennen läßt. (Eine kleine Halogenlampe hat ca. 100ms abkühl/ anlaufzeit.)
Die Ansteuerung mit dem MOS-FET bietet sich für Masse-geführte Ansteuerung an. Ein bipolar-Transistor könnte besser als Ansteuerung über die positive Spannung verwendet werden.
Bei KK-Röhren haben manche Vorschaltgeräte schon einen Steuereingang, den Du ohne Leistungs-Transistor mit dem Ladekondensator verbinden kannst. (Ich würde einen kleinen BC548-Transistor in Kollektorschaltung zur Entkopplung spendieren)

CU
Stef

Freddy2287:
Hm.. also so wie gerade den Überblick habe eignet sich ein bipolarer (bin gerade dabei mich etwas zu informieren :) ) wohl besser - weil FETs ja relativ abrupt schalten und nicht so schön "flüssig" praktisch von null bis hundert Prozent regeln! (oder sehe ich das falsch) :)

Außerdem ist für das, was ich im Augenblick plane ein steuerbarer Strom von sagen wir mal 1A warscheinlich völlig ausreichend!
Und da es ja die Steuerspannung vorher gleichgerichtet wird und die zu steuernde Spannung im Autobordnetz auch ne Gleichspannung ist dürfte das ja eigentlich gar nicht so schwer sein :)

Langsam begreife ichs! :)

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