Autor Thema: VU-Meter als Belechtung  (Gelesen 5122 mal)

Offline Bockwurst31

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VU-Meter als Belechtung
« am: Januar 10, 2011, 05:17:53 Nachmittag »
Ich wollte für ein Schulprojekt in Kunst (und aus Interesse natürlich), eine Art VU-Meter-Lampe bauen.
Mein Plan war es, für die Pegelanzeige statt der normalen LEDs leuchtstärkere zu nehmen, damit man auch etwas sieht.
Meine Frage wäre, welche Leistung die LEDs in der Schaltung erreichen können, bzw. ob man die leuchtstärkeren LEDs mit einem Transistor betreiben könnte.
Ich hoffe, jemand hat eine Idee dazu.
Vielen Dank schon mal im Voraus.

Offline Knolle_P [Webmaster]

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VU-Meter als Belechtung
« Antwort #1 am: Januar 12, 2011, 12:38:24 Nachmittag »
Das richtige ist eigentlich das 230Volt-Vu Meter von der Page, aber das ist nur was für lebensmüde ;o) wegen der 230 Volt.
Aber du kannst die Schaltung unverändert aufbauen und einfach den LED nach 230Volt schalter hinter hängen.
Da kann man dann alles mögliche mit schalten.

Offline el-haber

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VU-Meter als Belechtung
« Antwort #2 am: Januar 12, 2011, 06:41:13 Nachmittag »
Zitat von: "Bockwurst31"
Ich wollte für ein Schulprojekt in Kunst (und aus Interesse natürlich), eine Art VU-Meter-Lampe bauen.
Mein Plan war es, für die Pegelanzeige statt der normalen LEDs leuchtstärkere zu nehmen, damit man auch etwas sieht.
Meine Frage wäre, welche Leistung die LEDs in der Schaltung erreichen können, bzw. ob man die leuchtstärkeren LEDs mit einem Transistor betreiben könnte.
Ich hoffe, jemand hat eine Idee dazu.
Vielen Dank schon mal im Voraus.


Das kommt auf die Betriebsart des LM3914 an und auf den Strom, den die LED's ziehen sowie die Betriebspannung.

Beispiel:
Standard-LED hat 20mA und für die Schaltung soll die Betriebspannung typische 6V haben.
(rote LED Spannung 1,8V) Folgt:
20mA*(6V-1,8V) = ca. 90mW pro leuchtender LED.
Bei 10 LED im Leuchtband-Modus und vollausschlag sind das dann 900mW, die im Chip verbraten werden - Kühlen ist auf jeden Fall angesagt.

Bei Piranha-LED (Nichia) (weiß, 160lm/W und 3,3V*35mA bleiben im Chip: 2,7V*35mA = ca. 100mW * 10 = 1W.
Das ist annähernd das selbe wie bei den Roten, da weniger Spannung im Chip bleibt.

Im Datenbalatt ist beschrieben, wie die Widerstände einzustellen sind, damit dieser Strom in den LED's erzeugt wird.
Eine weitere Kühlmaßnahme sind externe Vorwiderstände vor jeder LED, die den Chip entlasten.

Lumileds mit 1W oder mehr gehen ohne Verstärker auf jeden Fall nicht.

Cu
st

Offline Bockwurst31

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VU-Meter als Belechtung
« Antwort #3 am: Januar 12, 2011, 09:05:48 Nachmittag »
Erstmal danke an euch beide für die Antworten :)
@Knolle_P
Hab ich das richtig verstanden, dass ich in der Schaltung für das passive VU-Meter statt der LEDs nur den LED-230V Schalter hängen muss?
Kann ich an dem Ausgang des Schalters dann jeden 230V Verbraucher verwenden?

Offline Knolle_P [Webmaster]

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VU-Meter als Belechtung
« Antwort #4 am: Januar 13, 2011, 08:52:47 Vormittag »
@ El Haber
Hier gehts ausnamsweise um ein VU-Meter ohne LM.
Das ist das Projekt 11 von meiner Seite das in den Lautsprecher eingebaut werden kann und einfach mit Z-Dioden arbeitet.

@Bockwurst
Du brauchst natürlich für jede LED einen LED- 230V Treiber.
Das Teil ist mehr für Ohmsche Lasten, bei Trafos oder Vorschaltgeräten weiss ich nicht ob das sauber läuft.
Du musst da aber auch nicht unbedingt 230 VOlt nehmen.
Ich denke das das auch mit 12 Volt geht sofern Wechselspannung. Also zum Beispiel mit Halogenlampen. Wobei die halogener nicht so schnell reagieren mit dem Aufleuchten wie die LEDs.

Das passive VU-Meter ist aber nur was für in die Lautsprecher Leitung.
Das einfache VU -Meter weiter unter auf der Seite mit dem LM den El-Haber beschrieben hat funktioniert auch bei leiserer Musik :o)
Gruss,
KnolleP