Autor Thema: Durchkontaktieren und Ätz/Entwickelküvette  (Gelesen 4839 mal)

Offline der R

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Durchkontaktieren und Ätz/Entwickelküvette
« am: Juni 02, 2006, 08:00:59 Nachmittag »
howdy ich bin grad dabei meine fotoschalen auszumustern... was würdet ihr mir für materiel für die küvetten empfehlen? echtglas oder plexi (falls plex sagt mir bitte welches)

wegen dem durchkontaktieren welche möglichkeiten gibbet da?

Offline Knolle_P [Webmaster]

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Durchkontaktieren und Ätz/Entwickelküvette
« Antwort #1 am: Juni 07, 2006, 10:40:27 Nachmittag »
Also ich ätze ja nur noch mit Salzsäure in den Entwicklerschalten.. und wenn man durchkontacktieren will mach ich das immer mit Drahtresten einfach beidseitig verlöten.. aber wenn man das richtig machen will und auch die Bauteile wie ICs von beiden Seiten kontacktiert haben will dann wird das schon schwieriger.. dann gibts noch die Holnieten.. aber nen vernönftiges Werkzeug mit Nieten kostet mir zu viel... da umgehe ich das lieber,..
Gruss, KnolleP

Offline der R

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Durchkontaktieren und Ätz/Entwickelküvette
« Antwort #2 am: Juni 08, 2006, 12:35:26 Nachmittag »
ja HCL is schon was nettes aber dann is auf jedenfall echtglas angesagt... ich hät jetzt an Natriumperclorid gedacht... da mir HCL auch die auströmer und alles anfressen wird...

wenn das nur mit nieten geht dann werd ich auch weiterhin die draht version nehmen

Offline Knolle_P [Webmaster]

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Durchkontaktieren und Ätz/Entwickelküvette
« Antwort #3 am: Juni 08, 2006, 02:04:25 Nachmittag »
also ich ätz immer inner Entwicklerschale...
ich mache gerade so viel Säure das die Platine damit bedeckt ist..
(1Teil Säure 30% / 1 Teil Wasser ) Natürlich die Säure ins Wasser kippen und nicht umgekehrt..!!

Dann geb ich immer nen Teelöffel oder so Wassersoffperoxyd dabei und schwupp ist die platine nach paar Minuten fertig..
Mit der wenigen Säure bekomme ich meist so 2-3 Platinen geätzt...
Ohne Heizung und Strömer natürlich..

Das mit dem kontacktieren geht zwar wohl auch schemisch.. aber da muss man soweit ich weiss die ganze Platine noch bedrucken mit so ner Art Lötstopplack oder so..

Diese Mini-Hohlnieten sind wohl schon ganz gut weil man ja auch die Bauteile dann nicht beidseitig verlöten muss.. was bei diversen ICs oder ner seriellen Schnittstelle oder so ja auch schon mal schwierig wird..

Offline reski

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Durchkontaktieren und Ätz/Entwickelküvette
« Antwort #4 am: Oktober 07, 2006, 03:23:40 Nachmittag »
Am besten suchst du dir Firmen die mit Fenstern arbeiten da kannst du oft was halbkaputes mitnehmen und dir die Fensterscheiben zurechtschneiden. Dann hast du schonmal Glasscheiben.

Dann mit Silikon alles verkleben und ja nicht sparen mit dem Silikon.

Dann nimmste ein dickes Material als Fuß und fräst mittig etwas heraus das dicker ist als deine geklebte Küvette damit  du sie reinstellen kannst 5mm auf jeder seite breiter würd ich machen.

Dann nehmen wir wieder reichlich Sikion und füllen das Ausgefräste aus und stellen unsere Küvette in die Pampe.
So jetzt ist schon mal der Boden dichter als dicht

Vom bauhaus besorgen wir uns ALU-Winkel ca 5€ 15x15x1000 1mm stark.Passen abgesägt werden die Winkel wieder vollgepumpt mit Silikon nun stecken wir die Winkel auch in Den Fuß und decken dabei die Ecken ab da die Winkel voll mit Silikon sind dürfte nix schief gehen.

jetzt ists DICHT DICH DICH :-)

Jetzt brauchste noch zubehör
- Heizstab
"selbstbau" Kaufst nen Reagensglas bei der Apotheke kostet par Cent und 2 Hochlast Wiederstände oder 3 je 17Watt 75Cent dann stecken wir die Wiederstände in das Reagensglas und füllen es mit sand oder eine Mischung mit Metallspäne (fein)Dichten das ganze ab vll. mit Silikon
spannung druf.. es wird heis
- Auströmer -selbstbau-
Schlauch nehmen mit einer heisen Nadel fein einpicksen und mit Glasgewichten versenken
- Pumpe kaufen
- Schlauch kaufen 2€ = 2 Meter
- Thermometer kaufen 3€

so kann es ausehen hab ich gebaut.. aber nocht nicht
getestet ich mus mir noch ein Belichter bauen..!
3-5 Litermaschine
Geätz wird mit Natriumpersulfat




Wer noch Infos brauch einfach Fragen stellen
Wer es besser weis auch schreiben..



Gruß RESKI

Offline Knolle_P [Webmaster]

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« Antwort #5 am: Oktober 07, 2006, 05:37:20 Nachmittag »
Sieht supi aus.. schon mit wasser auf Dichtigkeit getestet ?

Ich weiss nicht wo das Teil zum stehen kommt.. aber ich würde doch mal überlegen eine wanne unterzustellen die die gesammten 5 liter auffängt!
Ich hab auch schon Kunststoffe gehabt die sich durch die Säure aufgelöst haben!
Hatte nen "Fischer Dübel" in der säure liegen, der war nachher nur nur Matsch...

Die verwendeten Metallteile werden warscheinllich auch recht schnell anfangen zu oxydieren... was natürlich in erster Linie aus optischen Gründen ein Problem sein wird.
Aber sieht professionell aus...
Ich weiss nicht mehr genau wie Heisskleber auf die Säure reagierte.. aber dem Silikon hats nix ausgemacht ! meiner Heizung und dem Kabel auch nicht.
Ich hatte damals einen Strohalm als Luftverteiler genommen und mit einer Nadel eingepiekst.. weil der nicht so weich ist wie z.B ein PVC-Schlauch.. da waren dann die blasen gleichtmässiger..
Die Kunststoffteile von einem Aquarium-Ausströmer könnten sich auch wieder auflösen?!
Gruss,,,

Offline reski

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Durchkontaktieren und Ätz/Entwickelküvette
« Antwort #6 am: Oktober 08, 2006, 04:32:56 Vormittag »
also das teil besteht AUS GLAS und sehr viel SILIKON .. dürfte dicht sein der silikon troknet schon einige tage und stinkt noch ein bischen nach essig....

der Fuß ist aus Corian eigendlich ein sehr edles material viel zu teuer .. aber ich habs in überfluss besteht aus acrylglas + mineralstein

das mit dem ausströmer kann sein das er kaput geht dann bau ich wieder um auf normal schlauch :-)