Autor Thema: Frage zu Schulprojekt "Bewässerungsanlage"  (Gelesen 1134 mal)

Offline Olli007

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Frage zu Schulprojekt "Bewässerungsanlage"
« am: März 03, 2020, 09:06:31 Vormittag »
Hallo,
mein Sohn möchte für ein Schulprojekt eine einfache Bewässerungsanlage bauen.

Sie haben eine einfachen Grundschaltplan mit einem Transistor,
allerdings haben wir das Problem, dass die Blumenerde einen sehr großen Widerstandsbereich hat,
der sich irgendwo zwischen 45k Ohm und 0,5M Ohm bewegt.

Wir kommen irgendwie nicht mir der Auslegung der Widerstände und eines geeigneten Potis klar,
das die Empfindlichkeit in diesem Bereich einstellen lässt.

Kann uns hier jemand einen Tip geben?

Viele Grüße
Oliver


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Offline Knolle_P [Webmaster]

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Re: Frage zu Schulprojekt "Bewässerungsanlage"
« Antwort #1 am: März 06, 2020, 06:14:54 Nachmittag »
Hallo,
das sind schon ziemlich hohe widerstandwerte.
Kann man die Oberfläche des Sensors nicht vergrößern? Dann würde der Widerstand geringer.

Bei 6 Volt und 0,5M Ohm fließen gerade einmal 0,000012Ampere das ist sehr sehr wenig und ein normaler Transistor mit einem Verstärkungsfaktor von 100 würde damit nie ein Relais betreiben können.
Selbst bei 45K Ohm fließen nur 0,000133333Ampere

Also meine Empfehlung ist die Oberfläche des Sensors zu vergrößern. (Ich schätze das einfach 2 Metallstücke in der Erde verwendet werden?)
Ansonsten benötigt man wahrscheinlich einen zweiten Transistor um die Stromverstärkung zu erhöhen.

Zum testen, kann man das Poti ja abklemmen, wenn das Relais dann nicht schaltet (weil die Erde nass genug ist) dann nützt der Poti auch nix mehr, denn der sorgt ja eben dafür das das Relais (bei zu trockener Erde) nicht schaltet.

Ansonsten hätte ich den Poti jetzt bei 1/10 des Widerstandes der Erde gewählt. Kann aber sein das man es dann nur sehr schlecht einstellen kann. Also 50K oder etwas mehr.
Nur wie schon geschrieben das Relais muss ohne Poti bei nasser Erde schon schalten. Sonst stimmt was nicht.

Viel Erfolg.
Gruß
Knolle_P



Offline el-haber

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Re: Frage zu Schulprojekt "Bewässerungsanlage"
« Antwort #2 am: März 10, 2020, 04:31:57 Nachmittag »
Hi,
schau mal unter Schmidt-trigger mit 2 Transistoren. Das Poti kommt dann in die gemeinsame Leitung von den beiden Emitter zur Masse.
Die Idee von Knolle mit den größeren Elektroden (gleichartiges Metall) ist auch wichtig.
Vielleicht vorher noch einen Transistor, der die gemessene Spannung an die Impedanz des Schmidt-Triggers anpasst (Kollektorschaltung).
und dahinter (Ausgang) noch einen Transistor, der den Strom für das Bewässeungsrelais impulsartig treibt. (Über einen Kondensator ansteuern, dann kommt nicht zu viel Wasser)
Die Elektroden - eine an Masse, eine über 100kOhm-Widerstand an Plus (12V oder 5V - was gerade da ist und für das Relais geeignet ist.).
Die Basis vom Verstärker Transistor an die andere Elektrode (die mit dem Widerstand) - Emitter liefert dann die Mess-Spannung und der Kollektor geht an Plus.