Knolles Elektronik Forum
Elektronik => Schaltplansuche => Thema gestartet von: DJ M.o.M. am September 27, 2008, 03:38:32 Nachmittag
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Hallo Leute:cool:
Ich bin neu bei euch und will mich erstmal kurz vorstellen:
DJ aus Passion, Technik- und Techno Freak, aber von Elektronik nicht wirklich diiiie Ahnung! In Sachen Computer könnt ihr mich viel fragen, bin Admin!:D
Aber zur Sache: Ich will mein DJ- Rack was modden und da sind Leds usw ne geile Sache. Nun will ich mir die Frequenzgänge meines Equalizers jeden Kanal anzeigen lassen:D! Ich weiß! Maßig löten! Kommt aber garantiert voll fett rüber! Nur finde ich nirgends eine Schaltung um entweder die Frequenzen meines EQs abzugreifen und dann in die VU´s einzuspeisen, oder aber das reine Verstärkersignal zu analysieren und dann in die VU´s. Das Inet ist zwar super voll mich Schaltplänen, aber das hab ich noch nicht gesehen!!:(
Ach so, ein Kanal soll 15 Frequenzgänge haben= 15*12 Leds *2 Kanäle(Stereo)=380 Leds !!!
Dabei könntet ihr mir vielleicht auch sagen, welche Werte mein Netzteil haben muß?!
Jetzt bin ich mal gespannt, ob ihr mir da weiterhelfen könnt!
Viele Grüße aus Köln
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Erste Möglichkeit 15 Stück VU-Meter aufbauen und je einen Filter vorschalten damit jede LED-Säule nur einen bestimmten Frequenzbereich abdeckt!!
Oder 15 Filter aufbauen und nur 1 Vu-Meter hinterklemmen und den Eingang des VU-Meters in ganz schneler Folge hintereinander an alle Eingänge des Filters schalten.
Gleichzeitig immer der LED-Spalte Spannung geben die den entsprechenden Frequenzgang anzeigen soll.
Das Problem dabei ist ich weiss nicht wie man diese Audio-Filter berechnen muss.
Das Umschalten kann man ja schon mit meinem Lauflicht realisieren das man nur auf 15 Ausgänge erweitern müsste.
Aber von einem konkreten Schaltplan ist das noch weit entfernt.
ich hatte mal einen Plan für 10x10 LEDs aber den hab ich irgendwo verschlunzt...
Aber vielleicht hat noch wer andere Tips...
Gruss,
KnolleP
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Hi,
super schnelle Antwort! Die erste Lösung ias genau das, was ich suche. Mein Prob ist eben, das ich keinerlei Ahnung von den Filtern habe :confused:, also wie man die aufbaut. Ich versteh das so:mein Signal kommt aus dem EQ raus und geht in 15 Filterschaltungen mit angeschlossenem Vu-Meter. Wenn ich dann am EQ mal angenommen den 10Khz regler ganz runterziehe, dürfte das VU nix mehr anzeigen, richtig?
Bei youtube sind massig spectrumanalyzer videos, aber keiner will die Pläne dafür rausrücken, das wäre die einfachste Lösung meine ich.
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Wäre vielleicht ne Möglichkeit, den 10 Kanal EQ von hier auf 15 Kanal umzubauen??? Müßten doch eigentlich nur andere Filter und natürlich 5 mehr, oder?
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Hi,
es gibt für die Touch-Tone-Decoder (Telefon-Amt) einen IC, der jeweils selectiv auf eine Frequenz geht und dabei sehr schmalbandig arbeitet. LM567 ? soweit ich mich erinnere.
Andere Möglichkeit ist der Aufbau eines 10-Band-EQ und erweiterung auf 15-Kanal entweder mit dem KA-Baustein aus dem EQ-Projekt oder gleich mit 15 Transistoren und einem Eingangs-Op diskret.
Hinter jedem Frequenz-Ausgang kommt dann im Gegensatz zum EQualizer kein Mischer, sondern ein Mittelwertgleichrichter, der aus einer Diode, einem Kondensator von wenigen uF und einem Entladewiederstand besteht. An diesen Kondensatoren werden dann die entsprechenden VU-Meter angeschlossen und zeigen den Pegel für je ein entsprechendes Frequenzband an.
In der Elrad von ca. 1983 gab es mal so ein Projekt, das die einzelnen Pegel dann auf einem normalen Fernseher als Balken angezeigt hat. Anstelle des LM3915 war da ein Composite-Bildgenerator aufgebaut, der die einzelnen Pegel über die Zeilenrampe verglichen hat.
Vielleicht finde ich den Artikel noch - wenn Du interesse hast, frag einfach nochmal.
CU
Stef
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HI,
@Stef
Erstmal Danke, der Gedanke mit dem Dekoder und der Artikel scheiden eigentlich aus, weil a)dann nur 1 Anzeige wäre und b) ich keine Ahnung wegen dem Generator hätte! :D
Aber die Lösung mit dem KA- Baustein hatte ich ja etwas vorher ja auch schon angepeilt! Mein K(eine)A(hnung)Baustein sagt mir, das ist das richtige!
Soll soviel heißen: Der EQ- plan ist es und den würde ich bauen, aber in meiner Vorstellung hatte ich ja erwähnt das ich nicht soooo viel Wissen von Elektronik habe.
Deswegen bräuchte ich schon ne Anleitung, wie ich den Schaltplan womit an welcher Stelle ändern müßte.
Und wo ist der Unterschied ob mit den Transen oder dem Ka Baustein erweitert wird?
Sorry, ist viel verlangt, geht aber nicht anders. :D :cool:
Cu
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Ach so, was ich vergaß zu erwähnen; Ich habe schon 30 LM3915 und Sockel usw und würde die nicht unbedingt in die Ecke legen wollen!
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Hi,
na dann...
Die Ausgänge des KA-Bausteins - besser gesagt die 10 Ausgänge - werden über je eine Diode (1N4114) auf je einen Kondensator (ca. 10uF) geleitet. Dort stellt sich eine Spannung ein, die dem maximalen Pegel der jeweiligen Frequenz entspricht. Mit einem zum Kondensator parallel geschaltenen Widerstand von ca. 1-10 kOhm sollte eine Abklingkurve einstellbar sein, die dann einem gewichteten Momentanpegel entspricht.
Diese Momentanpegel von den 10 belasteten Kondensatoren können dann an die Eingänge der LM39xx gegeben werden.
Zur Erweiterung auf 15 Frequenzen:
Im Datenblatt ist das Innenleben des KAxx-Bausteins beschrieben und zeigt sich als Anreihung von Transistoren über Widerstände und Rückkopplungen. Die Ausgänge des Chips sind so gestaltet, daß ohne weiteres mit der gleichen Beschaltung außen weitere Transistorstufen dazugefügt werden können. Im Datenblatt ist auch eine Formel zur berechnung der externen Kondensatoren und Widerstände für die Frequenzen angegeben. Diese Werte können dann für die weiteren Stufen berechnet werden und eingesetzt werden.
Alternative wäre es, einfach 2 KAxx-Bausteine in Reihe zu schalten - bleiben dann einfach 5 Kanäle unbelegt.
Dieses Filter dann 2x Aufbauen und mit den oben erwähnten Gleichrichtern versehen. - Gibt 2x 15 Frequenzbänder.
Cu
Stef
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Moin,
@Stef
seh ich da was falsch? auf dem Plan sind doch 2 Ka Bausteine drauf! Meinst du dann wahrscheinlich auf 4 erweitern!?
Außerdem ist der Link zum Download tot!
Cu
Dieter
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Brauchst nix downloaden.
Einfach rechte maustaste auf das jeweilige Bild.
Den text per Copy + paste....
Ich hab den Equalizer noch nicht gebaut sonst würde ich das austesten.
Aber wenn Du das machst ist das auch einfacher für mich :o)
Wenns funzt kann ich das ja dann auf die HP stellen :o)
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Hallo Leute,
kleines Update!Habe nach langem Suchen einen Ungarn gefunden, der mir die Schaltpläne für die Filterbank erstellt :D
Ich war aber auch fleißig und hab mal in Sprint- Layout die Platinen für EINEN Stereo- Kanal für die Led Treiber erstellt. Guckt mal bitte drüber und meldet eventuelle Fehler. Anbei der Link für die Viewer software:
h t t p://w w w.abacom-online.de/html/dateien/demos/viewlayout50.exe
Thx
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Hallo!
zu: Ein Kanal sollte 15 Frequenzgänge haben!
Um einen Frequenzgang von 20 - 20.000 Hz in 15 unterschiedliche Teilbereiche zu teilen bedarf es sehr scharfer Filter.
Da sich diese auf jeden Fall überschneiden würde ich das auf 4 - 5 reduzieren, analog zu einer Mehrkanallichtorgel
Eine solche Schaltung hätte ich zur Hand.
Gruß
;)
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Hallo!
zu: Ein Kanal sollte 15 Frequenzgänge haben!
Um einen Frequenzgang von 20 - 20.000 Hz in 15 unterschiedliche Teilbereiche zu teilen bedarf es sehr scharfer Filter.
Da sich diese auf jeden Fall überschneiden würde ich das auf 4 - 5 reduzieren, analog zu einer Mehrkanallichtorgel
;)
Hi Legend.
bei der Filterbank mit dem KA-Baustein werden Filter der 2. oder 3. Ordnung verwendet, die wesentlich steiler sind als die herkömmlichen RC-Filter der ersten Ordnung mit einer Steilheit von 3db pro Oktave.
Daher können hier auch die 15 Filter effektiv eingesetzt werden.
CU
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Hallo!
Selbst mit Filtern 4. oder 6. Ordnung wird es schwer 15 gleiche Filter auf zu bauen, zumal dann die Kosten den Rahmen sprengen würden.
Bei einer Bandbreite von 20 kHz ergeben sich für mich max. 4 oder 5 schmalbandige Filter die sich noch mit solchen Filtern 4. 6. Ordnung erstellen lassen.
Eine orentliche Kanaltrennung ist mit 15 Filtern einfach nicht kostengünstig zu ralisieren bzw. eine ordentliche Auswertung (visuell) nicht möglich!
Bei bedarf stelle ich mal einige Filter hier rein und deren Berechnung.
Gruß
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Hallo!
Selbst mit Filtern 4. oder 6. Ordnung wird es schwer 15 gleiche Filter auf zu bauen, zumal dann die Kosten den Rahmen sprengen würden.
Hi,
die 15 Filter sind ja hier auch sehr schmalbandig und von 2. oder 3. Ordnung. Die Mitten-Frequenzen sind gleichmäßig über das ganze Frequenzband im hörbaren Bereich (20-20.000Hz) verteilt und decken in Summe aller Filter zusammen das Band gleichmäßig ab. Es sind 15 verschiedene Frequenzen, die hier als je eigene Bandpässe gefunden werden.
Dahinter wird für jede Frequenz eine Gleichrichtung mit Mittelwertbildung gesetzt und diese resultierende Spannung wird je einem LM3914 zugeführt.
Mit etwas Digitallogik kann über einen 15-fach Umschalter auch 1 LM3914 verwendet werden, der dann auf eine 15-fach umschaltbare LED-Zeile geht.
- Fertig ist eine LED-Matrix, die quasi gleichzeitig 15 Frequenzen in ihrer Intensität anzeigt.
Cu
St.
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Was ich meine ist, das sich bei 15 Filtern, nur die Spitzen - 3 db als Verwertbar aufzeigen werden und der Rest sich dann überlagert, siehe hier:
Filter 4. Ordnung
h t t p://img686.imageshack.us/img686/4733/lo1980006.jpg
Filter 6. Ordnung
h t t p://img138.imageshack.us/img138/5360/lo2010007.jpg
Hier habe ich nur 4 Kanäle und die überlagern sich schon bei Filter 6 Ordnung ganz schön.
Von den Kosten ganz zu schweigen 1% C.
Um eine Anzeige von 40 db je Kanal mit sauberer Trennungt hinzu bekommen, bedarf es da schon eines hohen Aufwandes.
Nur meine Meinung!
Gruß
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Hier mal ein Schaltplan für die Anzeige:
h t t p://img697.imageshack.us/img697/1220/lo2010003.jpg
Filterberechnung 4. Ordnung!
h t t p://img191.imageshack.us/img191/3874/16413360.gif
Gruß
;)
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Was ich meine ist, das sich bei 15 Filtern, nur die Spitzen - 3 db als Verwertbar aufzeigen werden und der Rest sich dann überlagert, siehe hier:
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Hier habe ich nur 4 Kanäle und die überlagern sich schon bei Filter 6 Ordnung ganz schön.
Von den Kosten ganz zu schweigen 1% C.
Das ist alles nicht notwendig - Außer dur bist beim rosa Riesen oder bei Horch und Guck und mußt schmalbandige Codierungen aus einem Frequenzband trennen.
Gerade bei Spektralanalysatoren reicht die 2. Ordnung schon aus. Oben habe ich geschrieben, daß die Summe der Durchlasskurven ein Band mit annähernd 0db wiedergibt.
Die Spitze eines Bandpasses liegt bei einer defiierten Frequenz - die Flanken gehen wie Sinuse runter und überlagern sich mit dem rechten und linken Frequenzfiltern.
Durch diese Überlagerung wird das Band gleichmäßig in den Filtern abgebildet. Was also der eine Filter an Flanke verliert, das ersetzt ihm der linke und rechte Filter und umgekehrt - die Summe stimmt wieder.
also ist es weitgehend egal ob flache oder steile Filter verwendet werden. Bei Oktav-Trennung sowieso - bei Quinten sollte es schon 2. oder 3. Ordnung sein und da liegen die Bauteiltoleranzen noch im Erträglichen und Bezahlbaren.
Cu
St.