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Wechselpannungsquelle für LED glätten

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chrwezel:
hallo zusammen,
da ich hier neu bin, stelle ich mich zunächst einmal vor. mein name ist christoph, komme aus bremen und bin 32.

nun zum problem,
ich habe die beleuchtung der power-meter anzeige meiner endstufe von glühlampen auf led geändert. dies hat auch gut funktioniert, aber nun ist das problem das es wie ein stroboskop blinkt oder flimmert. ich weiß das man wechselspannungen mit kondensatoren glätten kann, aber nicht genau wie, was man noch dazu braucht und es zusammen baut.

die spannungsquelle beträgt 37,8v. an dieser habe ich 13st. weiße led`s in reihe geschaltet. da mein messgerät in der messeinstellung für =strom fast nichts anzeigt, gehe ich davon aus die diese spannungsquelle nicht gleichgerichtet ist.

ich hoffe das hier jemand mit einer kleinen schaltung aushelfen kann diesen stroboskop-effekt abzustellen oder zumindest so zu reduzieren das es nicht mehr störend auffällt

gruß christoph

chrwezel:
ich habe etwas gestöbert und möchte fragen ob ein 63v kondensator mit ca. 1000mü und einer einfacher diode parallel zur spannungsquelle reicht?


oder muß das ganze so aussehen?

el-haber:
Hi,
der Schaltplan ist gut.
Wichtig bei LED's ist, daß sie nicht verkehrt herum an der Spannung liegen und daß der Strom begrenzt wird.
Dein Stroboskop-Effekt kann aus einer Reihe von Effekten herrühren.
1. Wechselspannung ohne Gleichrichtung verwendet. Bei 13Stück mal 3,6V bringt nur die Scheitelspannung der Wechselspannung die LED's zum leuchten. das gilt auch für Einwege oder Vollwegegleichrichtung.
2. LED's brauchen ca. 20mA - mehr Strom bringt sie um. Daher ist ein begrenzender Vorwiderstand notwendig.
3. LED's haben eine erholzeit, nachdem sie verkehrt herum betrieben wurden, sofern sie das überlebt haben.

Abhilfe: zu 1. 2x6Leds parallel und mit größerem Vorwiderstand je Strang, da die Spannungsquelle mit 37,8V zu viel Spannung hat. Zusätzlich unbedingt einen Gleichrichter vorsehen!.
Zu 2. Vorwiderstand = /Scheitel-Betriebspannung-#LED's*Flußspannung)/20mA
Hier : 50V-6*3,6V)/20mA = 28V/20mA = ca. 1,5KOhm bei 1/2Watt.

Gibt es in dem Verstärker keine andere, kleinere Spannung für diesen Zweck?

Gleichrichtung: Mit Brückengleichrichter oder Einwege-Gleichrichter und einem Siebkondensator wie in der Schaltung vorgeschlagen. Größe des Kondensators kann bei 220uF liegen - Der Strom ist ja nur 20mA oder 2x20mA.
Wichtig ist, daß der Kondensator direkt nach dem Gleichrichter kommt und davon der Vorwiderstand mit den LED's abzweigen.

chrwezel:
:confused:

chrwezel:
zunächst einmal danke für hilfe und tips

ich will die endstufe nicht unnötig verbasteln und möchte daher schon die vorhandene spannungsquelle die für die beleuchtung nutzen.

mit dem fachkunde buch zur hilfe bekomme ich bei der leistungsberechnung nicht ganz 10w. ich hoffe das ich hier richtig gerechnet habe.

die lösung parallel 2*6 dioden in reihe ist einleuchtend, da sonst bei dieser leistungsaufnahme widerstände an ihre grenze stoßen, besonders was dreh-potentiometer angeht. zum einstellen der helligkeit sollte es schon einer sein. allerdings ist ein hochlast-poti für 15€ schlicht zu teuer.

mir rauch jetzt schon der kopf, da ich in elektronik leihe bin.

die 13 dioden sind auf der platine schon gelötet, dies werde ich auch so belassen da noch eine gleichrichterschaltung mit glättung gebastelt werden muß das problem bei dieser schaltung gelöst werden. ich denke parallel 2*1kohm + poti mit ca 4kohm parallel müßten den stromfluss so weit teilen das das poti mit der zeit nicht abraucht.

edit: 2*1kohm je 5w belastbar + 1 ca 4kohm 4w belastbar

sollte dieser gedanke falsch sein bitte ich um korrektur

gruß christoph

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