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Neigungmessen
el-haber:
Hi,
Gyrator ist die Bezeichnung eines Bauteils, das relative Drehbewegungen aufnehmen kann.
Die NI oder AD- Teile haben auf einem Chip integriert einen 'Kamm' aus Metall, der in eine Pendelbewegung versetzt wird.
Zwischen Kamm und gegenelektroden liegt ein Feld an, das im Rhytmus der pendelbewegung Spannungsimpulse liefert. Der vordere Teil des Kammes hat eine andere Elektrode als der Hintere Teil - dadurch ergibt sich über die Massenträgkeit und dynamische Trägheit des Kammes in seiner Pendelbewegung eine differenz der Signalstärken, wenn sich die Elektroden unter dem Kamm in der Pendelebene wegdrehen. Das ganze ist auf einem Chip mit ca. 4mm² Fläche integriert, also sehr leicht.
Bei den absoluten massebehafteten Pendeln ist das Problem, daß sie der Beschleunigung des Fluggerätes ausgesetzt sind und daher nur eine dynamische Senkrechte ermitteln.
Vielleicht geht es mit Hallsensoren, die das Erdmagnetfeld als Führungsgröße verwenden und das Fluggerät zumindest in der Horizontalen 'nach Norden' ausrichten.
Nicht aber die Senkrechte korrekt abbilden.
CU
Stef
reski:
ui ui ui hört sich nach verdammt viel arbeit an ...
d.h. wenn das teil eine beschleundigung macht... mus ich die gegen beschleunigung mit proppeler schneller drehen lassen bzw. weniger drehen lassen
sozusagen den peak umkehren...
und nach jedem senden von signalen (soll ja später noch per funk funktionieren) werden dann die achsen genullt sozusagen... oder nee ? der darf dann einfach keine beschleunigung mehr erfahren....
kann das funktionieren ?
el-haber:
HI,
betrachte ds doch mal so:
in der Ebene, in der auch die Propeller drehen wird ein solcher Gyrator eingebaut. Er liefert ein Signal, das bei einer Drehbewegung des ganzen Teils im Uhrzeigersinn positiv ist und counterclockwise eben negativ. Das ganze noch proportional zur Geschwindigkeit der Änderung.
Ein Regel-Verstärker, die die Drehzahlen der Motoren kontolliert wirdnun mit diesem Signal versorgt und stellt die Drehzahlen so nach, daß der Trend ausgeglichen wird. Dazu wird ein DP-Regler verwendet, der bei einer kleinen Änderung zunächst stark gegensteuert und dann auf den proportionalen Anteil zurückgeht. Die D-Geschwindigkeit darf aber nicht länger anhalten, als die Massenträgheit des Gesamtsystems zuläßt, sonst schwingt sich die Korrektur auf.
Wichtiger aber wird die Gegensteuerung des Kippens sein - hier gibt es aber bei relativen Aufnehmern immer eine 'integrationslücke', die nur extern optimal ausgeglichen werden kann.
CU
Stef
reski:
ohje das wird mir wieder alles zu viel :-)
aber danke
Knolle_P [Webmaster]:
Stabilisier doch machanisch.
Einfach Das Gewicht (Motoren) nach unten verlagern und die Propeller etwas weiter nach oben setzen.. :o)
Elektronisch hätte ich mich jetzt auch an diese Elektronischen Wasserwagen gehalten und deren Chip im innern.
Mal ganz abgesehen von dem was schon geschrieben wurde..
Hat das Teil schon mal abgehoben ?
zumindest mit ner Führung ?
am simpelsten ne senkrechte Stange nach unten am "ufo" befestigen die in einem Rohr als Fürhrung sitzt...
Dann schon ausgemessen wieviel Gewicht es trägt?
Gruss
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